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Einige Zahlen

5698. Tag danach
Gemeldet: 44
aus 12 Nationen
Männer: 37
Frauen: 7
Jüngster Mann 1969
Ältester Mann 1937
Jüngste Frau 1962
Älteste Frau 1940
Kürz. Etappe 9.6km
Längste Etappe 99.6km
Ø Etappe 78.7km

Transeurope-Footrace 09

Spreelauf-Archiv

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 Nachberichte

Magaz nach Burgos / 28.04.2003
82.9 km / 813.2 km gesamt
51.5 mi / 505.3 mi gesamt
38 Teilnehmer am Start / 35 Teilnehmer gewertet

Berichte zur 10. Etappe

Tageswertung

1. 40 Bernard Grojean (Rollstuhl) Frankreich 7:32:13
2. 17 Robert Wimmer Deutschland 8:32:13
3. 35 Slowakei 8:44:51
 

Gesamtwertung

1. 35 Slowakei 75:07:11
2. 17 Robert Wimmer Deutschland 78:29:39
3. 36 Finnland 78:49:32

de10. Tag, 83 Km.
deTAG-10-BURGOS-SPANIEN-83-KM
de
deMartin WagenMontag, 28.04.03 - 10. Etappe nach Burgos
deRobert WimmerMagaz nach Burgos 82.9 KM Total 813.2 KM
enDAY-10-BURGOS-SPAIN-83-KM
frBernard Grojean
frldsptelefon


 

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Bernard Grojean

Ce matin au départ un bouchon de voitures sur 12km, a contraint Bernard à partir 2h après les autres.
L'étape du jour comprenait 83 km.
Malgrè l'important retard pris au départ de la course, Bernard a quand même fini premier ex-aequo., offrant la victoire du jour à Valérie sa suiveuse, dont c'était la fête aujourd'hui.

Le parcours était  à peu près plat, mais environs à 45km de l'arrivée, il y a eu beaucoup de côtes, résultat : Bernard avait les épaules en compote.

A signaler qu'il ne reste que 36 concurents en course. (sur 48).
 
Classement : 1er ex-aequo

10. Tag, 83 Km.



DAY-10-BURGOS-SPAIN-83-KM




A tough day, great scenery, traffic challenges as usual.

TAG-10-BURGOS-SPANIEN-83-KM



ldsptelefon



Montag, 28.04.03 - 10. Etappe nach Burgos

Martin Wagen

Anstrengende Etappe wie immer. Ich laufe fast den ganzen Tag mit Wolfgang zusammen. Wir nehmen es sehr gemütlich und plaudern ausgiebig. Er erzählt von u.a. von den Strapazen in Australien, vom Trans Australia Footrace. Für mich steht eines schon länger fest: Ich fliege sehr gerne mal nach Australien. Alexa und ich haben schon entsprechende Pläne. Wir werden uns dann aber sicher nicht laufend fortbewegen, sondern "touri-mässig", per Wohnmobil oder so. Der Lauf scheint langweilig und öd zu sein. Zudem habe ich nach diesem aktuellen Abenteuer mit Sicherheit die Nase gestrichen voll von Kontinentaldurchquerungen. Unterwegs werden Wolfgang und ich von Karl Graf überholt. Karl ist ein sehr guter Läufer im Bereich von 24 Stunden und ähnlichen Distanzen. Seine fehlende Multiday-Erfahrung "kompensiert" er mit einer riesen Klappe und mit seiner ungeheuren Arroganz. Seine Ellbogen sind immer zuerst an den Verpflegungsständen und beim abendlichen Buffet sowieso. Sprüche wie "Shinsplint, was ist das denn? Muss ich das haben?" runden mein Bild von ihm ab. Mittlerweile hat er Shin-splint (Knochenhautentzündung), futtert kleine runde Dinger und kämpft weiterhin vorne mit statt sich zu schonen?! Nun überholt er uns also, ja nichts besonderes, da wir eh gemütlich unterwegs sind. Nur er muss noch seine Brust aufblasen und mit einem Lächeln an uns vorbeiziehen. Was für ein Idiot! Ein Idiot, den die Ultrawelt nicht braucht, so finde ich. Wir werden ja noch sehen, lieber Karl...
Am Abend ist mal wieder ein ausgiebiger Stadtbummel angesagt. Das heisst: Die Strecke misst offiziell 83 Kilometer und so steht es auch auf der Streckenbeschreibung. Z.B. "Ziel beim Platz XY bei KM 83". Nur die Unterkunft ist selten da, wo man sie vermutet. Und so geht es z.B. heute noch für ca. 8 Kilometer durch die Stadt bis zur definitiven Unterkunft. Morgen ist dann eventuell die Strecke ein wenig kürzer. Das kann sein, muss aber nicht! Dass die Strecke erneut (wie fast jeden Tag) erheblich länger ist, wird leider nicht kommuniziert. Ein Wort würde ja genügen, z.B. bei einem Verpflegungsstopp... Was es bedeutet, nach täglich durchschnittlich 80 Kilometer und einem 83-Kilometer-Tag nochmals 8 Kilometer mehr durch eine Stadt (Gehsteig auf und ab, Ampeln, Verkehr, ...) zu machen, kann sich nur derjenige vorstellen, der so ein Ding schon einmal gemacht hat. Die Moral ist am Boden und jeder denkt sich nur: "Wo ist dieses Scheiss-Ziel?! Das kann doch nicht sein!!!". Gerade die langsameren Läufer geniessen diese unerwartet schönen Stunden! Heute sind 3 Läufer ausgefallen. Sie können einfach nicht mehr...
Ausgeschieden heute: Michael Purwins (Deutschland), Helmut Schieke (Deutschland) und Kenji Hara (Japan)
Noch im Rennen: 35 von 44 (80 %)
Kommunikation: Ist leider bei diesem Lauf katastrophal. Es fliessen kaum Informationen von der Rennleitung/Organisation zu den Läufern oder umgekehrt. Ingo hat mal einen Anlauf gewagt und einen Läuferrat versprochen. Wir konnten 3 Vertreter wählen, aber daraus wurde natürlich nichts. Man hat auch von dieser Idee nie mehr etwas gehört. Wie von so vielen guten Ideen... Ich möchte es hier ganz klar sagen: Ingo hat grossartiges geleistet und tut es weiterhin! Er hat diesen Lauf geplant und zieht ihn durch. Das ist mehr als nur klasse! Nur ein Kommunikator ist er halt leider nicht. Wir müssen uns alle selber organisieren und rumhören. Über die nächste Etappe (Länge, Topografie usw.) und andere Dinge weiss man überhaupt nichts. Betreuer irren z.T. stundenlang in Städten umher, weil sie nicht wissen, dass das Ziel plötzlich woanders ist. Ingo ist mit der Flut an Arbeit (und vor allem an Telefonen) halt überfordert. Erstaunt auch nicht. Und seine Nichte, die ihn unterstützen sollte, war nach meiner Meinung total unbrauchbar. Sie ist irgendwann einmal verschwunden, Heimweh... Ingo fehlt eine rechte Hand, jemand dem ihm die Arbeit abnimmt und dies und jenes einfädelt!

Magaz nach Burgos 82.9 KM Total 813.2 KM

Robert Wimmer

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