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Einige Zahlen

5698. Tag danach
Gemeldet: 44
aus 12 Nationen
Männer: 37
Frauen: 7
Jüngster Mann 1969
Ältester Mann 1937
Jüngste Frau 1962
Älteste Frau 1940
Kürz. Etappe 9.6km
Längste Etappe 99.6km
Ø Etappe 78.7km

Transeurope-Footrace 09

Spreelauf-Archiv

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Auf dem Steppenhahn kann sich jeder anmelden und seine gelaufenen Kilometer eintragen. Die Kilometer werden dann auf der Strecke vom Europalauf angezeigt und schon ist man Teil des virtuellen Transeuropalaufs

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 Nachberichte

Burgos nach Miranda de Ebro / 29.04.2003
79.7 km / 892.9 km gesamt
49.5 mi / 554.8 mi gesamt
35 Teilnehmer am Start / 34 Teilnehmer gewertet

Berichte zur 11. Etappe

Tageswertung

1. 40 Bernard Grojean (Rollstuhl) Frankreich 5:33:55
2. 17 Robert Wimmer Deutschland 7:33:34
3. 09 Karl Graf Deutschland 7:35:36
 

Gesamtwertung

1. 17 Robert Wimmer Deutschland 86:03:13
2. 40 Bernard Grojean (Rollstuhl) Frankreich 86:26:34
3. 36 Finnland 86:47:24

de11. Tag, 80 Km.
deTAG-11-DIENSTAG-BURGOS BIS MIRANDO DE EBRO - 89 KILOMETER
deHelmut Schieke ist raus
deMartin WagenDienstag, 29.04.03 - 11. Etappe nach Miranda de Ebro
deRobert WimmerBurgos nach Miranda de Ebro 79.7 KM Total 892.9 KM
deStephan Isringhausen11. Etappe
enDAY-11-TUESDAY-BURGOS TO MIRANDO DE EBRO-80-KM-APPROXIMATE
frBernard Grojean
frldsptelefon


 

Weiter zur Bildergalerie dieser Etappe.
 

Bernard Grojean


Encore et toujours Premier en 5h33 sur un parcours  de 83km. 

Bernard  a pourtant eu son lot de problèmes aujourd'hui, tout d'abord à la traversée d'un ville, obligé par la police de faire demi-tour alors que les autres coureurs à pied peuvent emprunter les sens interdits. 

La journée était belle, des paysages superbes, après un col à 983m un défilé magnifique. 

Malheureusement  à la dernière ville traversée Bernard à cassé son repose pieds métallique en montant un trottoir, il a fini la course avec les pieds qui trainaient par terre. 
Aux dernières nouvelles il a trouvé à l'étape un garage qui lui a soudé la pièce. 

Courage Bernard !!! on est avec toi !!!!

11. Tag, 80 Km.



Morgen wird die 1000 Km- Marke geknackt...

(Gunter Scheurich)

DAY-11-TUESDAY-BURGOS TO MIRANDO DE EBRO-80-KM-APPROXIMATE



TAG-11-DIENSTAG-BURGOS BIS MIRANDO DE EBRO - 89 KILOMETER




It was a tough day navigational wise. A meeting with runners and crews to clears the air.

ldsptelefon

Helmut Schieke ist raus



Der physische und psyschische Druck unter dem die Läufer im Moment stehen ist enorm. Die Körper sind ausgebrannt von den ersten 800 km und ein Ende ist überhaupt nicht in Sicht. Moskau ist noch endlose 4200 km weg. Schier unvorstellbar. Aus eigener Erfahrung weiss ich das es nicht leicht ist in so einer Situation wirklich nur an den nächsten Schritt zu denken. Dazu kommt dass in den nächsten 2 Wochen die Schlüsselstelle des Trans Europalaufes vor den Läufern liegt: Ein Pensum von 85 km sind dann pro Tag zurückzulegen. Für den Laien sind das nur 5 km mehr als die jetzigen 80 km. Etappenläufer wissen, daß ja jede Stunde mehr auf der Strasse gleichzeitig weniger Ruhezeit bedeutet. Obwohl das eigentlich andersrum sein sollte.
Die Versorgung bei so einem Rennen ist auch alles andere als optimal. Alle 10 km ein Versorgungspunkt mehr ist nicht drin. Das kann bei 6 ? 7 km/h dann schon sehr lang werden.
Bis jetzt sind noch erstaunlich viele Läufer im Rennen aber der unbarmherzige Selektionsprozess hat begonnen. Erste Mehrtageslauf erfahrene Opfer sind Helmut Schieke(63) und Michael Purwins(45). Erstaunlich in diesem Zusammenhang finde ich, daß Sigrid Eichner (63) und Don Winkley(65) noch im Rennen befinden.
(Wer sich noch kurzfristig für etwas andere " Frankreichferien " interessiert; Ingo Schulze der Renndirektor freut sich bestimmt über jeden Betreuer mit Auto.)

[Quelle: http://www.steppenhahn.de/detail/transeuropa.html?id=567]

Ein Trost für alle Daheimgebiebenen

Es ist vielleicht ein Trost zu Wissen, daß es deutlich romantischer ist, von so einem Projekt zu träumen als dabei zu sein. Die Realität auf der Strasse und der Kampf mit den eigenen läuferischen Fähigkeiten lassen aus einem Traum manchmal einen Albtraum werden. Ein Transkontinental Lauf und besonders dieser ist knallhart. Mathematische Rechnungen wie schnell man 80km läuft, werden schnell ad absurdum geführt. Dies ist kein 100km Lauf mit anschließender Regenerationszeit. Hier muss der Tag zur Kalorien und Getränkeaufnahme mitgenutzt werden, abends hat man keine Kraft mehr um die Unmengen zu verarbeiten die nötig sind.
Dann kommt der nächste Tag und dann wieder einer und wieder einer. Schier endlos. Auch mit diesem mentalen Problem muss man umgehen wenn sich die ersten Schwiergkeiten am eigenen Körper ankündigen. Wer bei normalen Läufen noch nie Verletzungen hatte, wird das schmerzhaft merken was es heisst 80 km mit dicken Blasen unter den Füßen zurückzulegen. Es geht, aber es ist kein Spaziergang. Deswegen seid froh, dass Ihr das Ereignis gemütlich im Internet verfolgt.

[Quelle: http://www.steppenhahn.de/detail/transeuropa.html?id=568]

Robert Wimmer geht in Führung - Gondás musste aufgeben

Beim Trans Europa lauf überschlagen sich die Ereignisse. Ein Muskelfaserriß zwang den Slowaken Ondrej Gondás auf der 11 Etappe zur Aufgabe. Robert Wimmer gewann die Etappe vor Graf und Schwerk die sich wieder an der Spitze zurückmelden. Jetzt liegt Robert auf Platz 1 vor dem Finnen Janne Kankaansyrjä und dem sehr unauffällig laufenden Dusan Mralvje. Wolfgang liegt auf dem vierten Platz.

Dienstag, 29.04.03 - 11. Etappe nach Miranda de Ebro

Martin Wagen

Dusan Mravle und ich nehmen es heute wiederum sehr gemütlich. Wir laufen fast die ganze Etappe zusammen. Er ist slovenischer Nationalläufer und hat u.a. schon den TransAm 95 gewonnen. Dusan spricht ausgezeichnet Deutsch und erzählt mir viel von seiner Lauferei und seinen Gedanken. Er ist auch überzeugt, dass sich bei diesem Rennen schlussendlich die kompletten Läufer durchsetzen und nicht die Sprinter ohne Multiday-Erfahrung. Unter komplett versteht er auch die notwendige Geduld und eben die Erfahrung, wie man ein solches Ding anpackt. Wir werden sehen! Plötzlich sehen wir Ondrej unterwegs. Er kann nicht mehr laufen und muss überraschend aufgeben, ein Muskel (oder Band?) scheint gerissen zu sein. Den 1. Platz in der Gesamtwertung übernimmt Robert, auch ohne Multiday-Erfahrung wie Ondrej. Ondrej sagt mir später, er sei es viel zu schnell angegangen und habe den Lauf unterschätzt. Ondrej ist ein sehr sympathischer Typ. Er will als Helfer tätig werden. Nach dem obligaten Stadtbummel (ca. 3 Kilometer mehr) erreichen Dusan und ich das Ziel. Alexa verwöhnt mich wieder einmal mit einer suuuuper Massage. Kulinarisch geht es Michi und mir gut. Wir werden steht's bekocht und verwöhnt! Alexa wartet immer wieder mit einer neuen kulinarischen Überraschung auf!
Ausgeschieden heute: Ondrej Gondas (Slowakei)
Noch im Rennen: 34 von 44 (77 %)

Burgos nach Miranda de Ebro 79.7 KM Total 892.9 KM

Robert Wimmer

11. Etappe

Stephan Isringhausen

[...] Ingo mußte 2 Läufer ins Krankenhaus bringen (Kenji Hara hatte Lungenprobleme und Michael Purwins mußte an den Tropf) und Helmut Schieke war gestern zur 10. Etappe gar nicht erst angetreten (will aber später als Journey Runner wieder einsteigen).
Von den gestarteten 44 sind jetzt noch 34 in der Wertung.

[Quelle: http://www.steppenhahn.de/detail/transeuropa.html?id=566]

Guus Smit

Er war beim TransEuropa schon angemeldet, die Startnummer 28 hatte er. Dann im Oktober 2002, ist Guus Smit, einer der bekanntesten niederländischen Ultraläufer, beim Laufen tödlich verunglückt. Er hat einen 50m Sturz beim Grand Raid de la Reunion nicht überlebt.
Es gab Gerüchte, er hätte an einer engen Wegstelle zu waghalsig überholt. Sein Vater Jaap hat deshalb jetzt eine Übersetzung des Polizei-Protokolls vom Unfallhergang ins Niederländische übersetzt und im UltraNed veröffentlicht. Ruud Jacobs (bedankt!) hat diesen Text jetzt ins Deutsche übersetzt:
"...Ich mochte nur , dass es für Guus seine Freunde und Bekannten , die dass Niederlandisch nicht oder nur ein wenig behersschen , den Text zugangig(?) ist. Sie in üngefahr den Text verstehen lassen zu konnen..."

Und ich denke, dass ist ihm mit dieser Übersetzung gelungen:

Jaap Smit , der Vater vonn Guus , schickte eine übersetzung vonn den durch den Gendarmerie Nationale augemachten Protokoll de Synthèse , dass die Familie ende März aus la Reunion empfangen hat an UltraNed. Die Familie Smit legt Wert darauflegen dass die fakten / Tatbestand auf UltraNed veroffentlicht wird.
Folgendes ist zusammen gefasst aus dem Untersuchungsrapport:

Guus Smit nam teil an denn Wettkampf ''Le Grand Raid de I'lle de la Réunion'' . Der start vonn diesem Wettkampf war in den frühen morgenstunden vonn denn 18 Oktober , im Stadion 'De Langevin' in St Joseph. Die Strecke durchquerte die Insel und hat einer lange vonn 127 km. mit einen Höhenunterschied vonn 8486 meter. Dass Ziel ist im Stadion 'La Redoute' in St Denis.

Der Anstieg am 'Roche Ecrite'bildet dass letzte große hinderniss vonn diesen Wettkampf und befindet sich zwischen kilometer 98 und 101 , der Höhenunterschied beträgt 1000 meter. Nachdem Guus 45 minuten pauze gemacht hat beim Posten 'Grand Llet', fangt er an mit die besteigung vonn 'Roche Ecrite'. Dass letzte stuck vonn den Anstieg ( mit ein drittel noch zugehen) ist schwindelerregend. Manche stellen sind mit einen Stahldraht ausgerustet , dass andie Felsen bevestigt ist. Es war neblig , die Sicht betrug nur 50 meter , und die Strecke war glitschig.

Auf ungefähr 1800 meter Hóhe ,auf einer smallenSpur wo mann einander nicht passieren konnte , waren zwei Teilnehmer angehalten um zu Essen. Guus Smit hielt kurz vor diese personenund setzte sich auf einen Stein neben der Strecke (Verhör von den Laufer Yannick Gueno ). Dass Schicksal wollte dass dieser Stein nich Stabiel genug war um dass Gewicht vonn einer Persoon zu tragen. Plotzlich kippte der Stein in die Tiefe und Guus Smit wurde mitgerissen. In erster Instanz kamm Smit auf ein Tiefer gelegenes Pfad auf (? , in NL. terecht aber zurecht ist hier nicht richtig , hilfe .. ) (Verhör van Laufer Emmanuel More ) aber setzte seinen Stürz fort vonn ins gesammt 100 meter auser Sicht vonn die anderen Teihlnehmer.

Teilnehmer More alarmierte sofort denn Rettungsdienst mit hilfe seines Handy's . Dass passierte am 19 Oktober um ungefahr 14:40 , die Wettkampfzeit betrug hier schon 34 Stunden und 40 Minuten. Ein tean vonn Roten Kreuz kam als erster zum Opfer , und meldeten dass sie Kunstliche Beatmung und Herzmassage in Anwendung bringen. Wegen derr slechten Sicht verhalltnisse war es nicht möglich um mit dem Helicopter an den Unfall Ort zu geraten. Woll gelang es mit Hilfe dess Helicopters ein Ärztliches Team auf den Gipfel dess 'Roche Ecrite'ab zu stetzen. Dieses Team vonn Service d'Aide Médicale d' Urgence erreichte dass Opfer um 16:40 und der Artz stellte den Tod fest.

In diesem moment kamm die nachricht , dass ein andere Teilnehmer auf den selben Pfad unwohl geworden war. Dass Ärtzte Team begab sich dar auf hin nach diesen Ort um Hilfe zu bieten. Nachdem das Team mit der Hilfe leistung fertig war , war es unmöglich , durch Wetterbegingungen und dass einfallen der Dunkelheit , weiter zugehen mit der Bergung (? Mein Deutsch reicht hier glaube ich nicht . )vonn den Leichmnam / Korper vonn Guus Smit . Um 8:30 an Morgen des 20 Oktober wurder der Korper mit den Helicopter ins Mortuarium (?) von dass Centre Hospital in St Denis überbracht.

Nachschrift vonn Martin Baars ( einer der Redacteure vonn UltraNed ) . In fruhere berichterstatungen vonn andere Laufer , damals in die Lokale Presse und auf internetseiten vonn 'La Réunion'erschienen , wurde eine möglich Ursache des Unglucks an ein unverantworliches überholmanöver vonn Guus zugeschrieben. Mit der deutlichen beschreibung des Unglucks Hergang(?)ist es für die Familie Smit wichtig zu melden das diese vermutungen nicht correct sind.

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