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Einige Zahlen

5698. Tag danach
Gemeldet: 44
aus 12 Nationen
Männer: 37
Frauen: 7
Jüngster Mann 1969
Ältester Mann 1937
Jüngste Frau 1962
Älteste Frau 1940
Kürz. Etappe 9.6km
Längste Etappe 99.6km
Ø Etappe 78.7km

Transeurope-Footrace 09

Spreelauf-Archiv

VirtuTel

Auf dem Steppenhahn kann sich jeder anmelden und seine gelaufenen Kilometer eintragen. Die Kilometer werden dann auf der Strecke vom Europalauf angezeigt und schon ist man Teil des virtuellen Transeuropalaufs

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 Nachberichte

St. Branchs nach Ouques / 09.05.2003
98.7 km / 1757.4 km gesamt
61.3 mi / 1092 mi gesamt
26 Teilnehmer am Start / 26 Teilnehmer gewertet

Berichte zur 21. Etappe

Tageswertung

1. 44 Martin Wagen Schweiz 8:49:11
2. 40 Bernard Grojean (Rollstuhl) Frankreich 9:15:03
3. 46 Wolfgang Schwerk Deutschland 9:59:50
 

Gesamtwertung

1. 17 Robert Wimmer Deutschland 171:13:45
2. 07 Dusan Mravlje Slowenien 174:36:51
3. 40 Bernard Grojean (Rollstuhl) Frankreich 174:38:31

de21. Tag, 99 Km.
de
deMartin WagenFreitag, 09.05.03 - 21. Etappe nach Ouques
deRobert WimmerSt. Branches nach Ouques 98.7 KM Total 1757.4 KM
deStephan IsringhausenWahnsinn auf 98,7km
enDAY-21-BRANCHS-TO-OUCQUES-95 km (approximate) no one knows 100% for sure.
frBernard Grojean
frldsptelefonVe 09 Mai: surprise


 

Weiter zur Bildergalerie dieser Etappe.
 

Bernard Grojean

Partit ce matin comme d'habitude, Bernard a crevé sa roue avant quelques kilomêtres plus loin, obligé de stopper et de réparer avec l'aide de son suiveur. 

L'étape du jour faisait 98km, au km51, Bernard est doublé par  Martin Wagen (le grand vainqueur de la Trans América l'an passé), il ne le rattrappera plus. 

Sur ce parcours beaucoup de bosses importantes, dures à monter et du faux plat. 
Toute la journée il a fait froid, ce soir Bernard était un peu enrhumé. 

Il a quand même fini 2ème à l'arrivée.

21. Tag, 99 Km.



DAY-21-BRANCHS-TO-OUCQUES-95 km (approximate) no one knows 100% for sure.




Light wind, Relative cool temperatures and a VERY long road ahead.



Ve 09 Mai: surprise

ldsptelefon

La bonne nouvelle?
Elle est tombée ce matin: une grosse compagnie d'assurance, la MACIF, va participer financièrement à l'aventure transeuropéenne de Luc, et pour une part importante puisqu'elle va représenter 1/3 du budget initialement prévu.

Maintenant, les 2 tiers sont couverts, et c'est l'occasion de remercier encore une fois les sponsors de la 1ère heure, qu'ils soient entreprises, amis ou membres de la famille, et quelque soit la hauteur de leur générosité!

Freitag, 09.05.03 - 21. Etappe nach Ouques

Martin Wagen

Vor der heutigen Etappe haben alle grossen Respekt, viele sogar Angst. Sie ist mit knapp 99 Kilometer die längste. Zudem befinden wir uns kilometermässig in der härtesten Woche des ganzen Laufes. Am Morgen ist bummeln angesagt. Keiner will die Führung übernehmen und ein wenig die Beine strecken. Nach ca. 3 Kilometer wird es mir zu bunt und ich steigere langsam mein Tempo bis zu meiner normalen Pace von knapp 10 km/h, später dann noch ein bissele mehr. Christophe gesellt sich zu mir und stellt mir ein paar Fragen über dies und das. Auch nach Stunden will sich uns niemand anschliessen. Irgendwann einmal überqueren wir auf einer Schnellstrasse die Loire, sozusagen die Grenze zu Nord-Frankreich. Heute ist auch der Tag, an dem wir die Route der Transe Gaule kreuzen. Nur wann und wo ist uns nicht ganz klar. Nach etwa 3 Stunden fällt leider Christophe ein wenig zurück und ich bin alleine an der Spitze. Es fällt mir heute besonders schwer, die ungeheuren Kilometerzahlen aus meinem Hirn zu verbannen. Ich zähle die Verpflegungsstationen und versuche mich ansonsten gedanklich zu zerstreuen. Nur nicht zuviel rechnen. Wenn man sich nach 30 Kilometer ausrechnet, dass es noch knapp 70 sind, dann wird man wahnsinnig! Also an was anderes denken. Zumindest das Überholen der früher gestarteten bringt eine gewisse Abwechslung. Die Japanerin Hiroko ist heute auch früh gestartet (6 Uhr), läuft aber verbissen ziemlich vorne mit. Erstaunt mich das noch? Dem Japaner mit den krummen Beinen (der mich früher immer wieder überholt hat) fallen langsam aber sicher die Schuhe vollständig auseinander. Die selbst angebrachten Gummi-Flicke sind weg, der ganze Fersenbereich vom Schuh auch. Er läuft praktisch auf der Innensohle. Wieso läuft er eigentlich nicht barfuss oder in Holzschuhen ohne Dämpfung? Genug gelästert, weiter auf der Piste! Ich beisse ein paar Mal auf die Zähne und halte mein Tempo durch. Geschätzte 30 Kilometer vor dem Ziel, bei einer Verpflegungsstation, kommt mir Ingo und vor allem Alexa entgegen. Alexa verkündet mir: "Du bist eine Stunde schneller, als wir alle gedacht haben, und vor allem sind es "nur" noch knapp 20 Kilometer". Dankbar über die "geschenkten" 10 Kilometer (und etwas in Sorge über die hohe Geschwindigkeit) ziehe ich weiter in Richtung Ziel. Ein kurzer Regenschauer noch und irgendwann einmal ist Ouques erreicht. Ich schaffe die knapp 98.6 Kilometer in ausgezeichneten 8 h 49'. Diesmal stimmen die Kilometer. Den 2., Wolfgang Schwerk, distanziere ich übrigens um immerhin 1 h 10'. Robert ist schon mehr a ls 1 ½ Stunden zurück. Meine Eltern haben für uns und Luc + Alix ein Zimmer gebucht. Jeder sein Doppelzimmer natürlich. Wir lassen uns von meinen Eltern bekochen und geniessen die schöne Stille in den "eigenen" vier Wänden. Was für ein Tag! Jemand, der noch nie ein solches Etappenrennen durchgemacht hat, kann sich nicht vorstellen, was es bedeutet, jeden Tag durchschnittlich 80 Kilometer zu laufen und dann sogar mal eine 99er-Etappe. Es ist hart, sauhart! Später bedauere ich ein wenig scherzhaft, dass ich nicht noch 1.4 Kilometer weitergelaufen bin. In 10 Minuten wäre dies sicher zu machen gewesen. Ich hätte dann meine 100er-Bestzeit von 9 h 31' (Splitzeit vom 24er von Basel) um immerhin eine halbe Stunde unterboten. Aber eben, scherzhaft. Machen tut man das nicht, aber darüber nachdenken darf man ja...

St. Branches nach Ouques 98.7 KM Total 1757.4 KM

Robert Wimmer

Wahnsinn auf 98,7km

Stephan Isringhausen

Und das in mehrfacher Hinsicht: Ich hatte befürchtet, dass es direkt auf dieser Etappe Einbrüche geben würde. Aber der letzte Läufer war mehr als eine Stunde vorm Zeitlimit im Ziel :-)

Und hatte nicht irgendwer Martin Wagen genannt? Der gewinnt nämlich diese 98,7km Etappe mit wahnsinnigen 11.19km/h (bzw. 5.36min/km) und macht damit 01:38:47h gegen Spitzenreiter Robert wett! Entweder er übernimmt sich da jetzt maßlos, oder er zeigt, was in ihm steckt, wenn er einen guten Tag hat (und ich glaube letzteres!). Damit ergibt sich nach den jetzt gelaufenen 1725.7km folgendes Bild an der Spitze:
Platz Name Zeit Rückstand
1 Robert Wimmer 171:13:45 00:00:00
2 Dusan Mravlje 174:36:51 03:23:06
3 Bernard Grojean 174:38:31 03:24:46
4 Janne Kankaansyrjä 174:57:47 03:44:02
5 Martin Wagen 175:08:32 03:54:47
6 Wolfgang Schwerk 177:10:21 05:56:36
7 Hiroko Okiyama 184:21:37 13:07:52
D.h. Robert hat ein 3h+ Verfolgerfeld im Rücken. Wolfgang lauert mit 6h etwas weiter hinten, aber auch er war heute vor ihm im Ziel. Hiroko hatte gestern ihren schlechtesten Tag bisher und hat über 3h auf Robert verloren. Heute zeigte sie aber schon wieder aufsteigende Tendenz und kam eine Stunde nach ihm ins Ziel.

Das konstanteste Rennen lief nebenbei bisher der auf Platz 18 liegende Yasuo Kanai (Startnr. 47). Er läuft fast immer zwischen 6 und 7 km/h - mit stabilisierender Tendenz (Mittelwert 6,69km/h bei einer Standardabweichung von 0,40!
Ich hoffe mal, das die Experten recht behalten: Wer bis hierher durchkommt, der kommt auch bis Moskau!

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