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Einige Zahlen

5698. Tag danach
Gemeldet: 44
aus 12 Nationen
Männer: 37
Frauen: 7
Jüngster Mann 1969
Ältester Mann 1937
Jüngste Frau 1962
Älteste Frau 1940
Kürz. Etappe 9.6km
Längste Etappe 99.6km
Ø Etappe 78.7km

Transeurope-Footrace 09

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 Nachberichte

Brilon nach Hofgeismar / 22.05.2003
74 km / 2747.5 km gesamt
46 mi / 1707.2 mi gesamt
23 Teilnehmer am Start / 23 Teilnehmer gewertet

Berichte zur 34. Etappe

Tageswertung

1. 09 Karl Graf Deutschland 6:10:11
2. 44 Martin Wagen Schweiz 6:12:08
3. 17 Robert Wimmer Deutschland 6:16:07
 

Gesamtwertung

1. 17 Robert Wimmer Deutschland 260:38:06
2. 44 Martin Wagen Schweiz 264:23:58
3. 36 Finnland 274:18:54

de34. Tag, 74 Km.
deMartin WagenDonnerstag, 22.05.03 - 34. Etappe nach Hofgeismar
deRobert WimmerBrilon nach Hofgeismar 74.0 KM Total 2747.5 KM
deStephan IsringhausenEtappe 34 - Do., 22.05 Brilon - Hofgeismar (74.0km 10:13h)
deUli Schulte
frBernard Grojean
frldsptelefon22 Mai


 

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Bernard Grojean


Aujourd'hui, Bernard est partit à 6h00. 
Sous la pluie toute la journée. 

Au 37ème kilomètre le vent de face est arrivé suivi par un vent latéral. 

Une épreuve bien dure pour lui, beaucoup beaucoup de côtes, celà devrait durer jusqu'à dimanche, après ce sera plat ou à peu près jusqu'à Moscou. 

Le masseur est présent sur la course depuis 2 jours, heureusement pour Bernard. 

Pour 6 €uros il prodigue un soin adapté et réparateur. 

Ses épaules sont moins douloureuses, mais il est bien fatigué. 
Demain Départ 6h00 encore...

34. Tag, 74 Km.



22 Mai

ldsptelefon

Donnerstag, 22.05.03 - 34. Etappe nach Hofgeismar

Martin Wagen

Die heutige Etappe ist eher flach. Ein paar Hügel sind noch dabei, aber die grossen Steigungen sind offensichtlich vorbei. Heute regnet es nur noch ein klein wenig am morgen, danach ist es bewölkt aber trocken. Ich laufe wiederum mit Robert los. Um ca. 11.00 Uhr schreit uns plötzlich jemand von hinten laut an. Ich zucke zusammen. Es ist der grosse Karl Graf (kleiner Mann mit grossen Ego) und seine temporäre Freundin, die Japanerin Hiroko. Mit aufgeblasener Brust geht es an Robert und mir vorbei und in einem irrwitzigen Tempo weiter. Robert schliesst sich den beiden an, ich lasse sie laufen. Ein wenig Tempo lege ich zu und nach rund einer Stunde überhole ich Hiroko. Etwa 45 Minuten vor den Ziel überhole ich noch Robert. Er hat keine Lust auf Schlussspurts, ich eigentlich auch nicht. Aber ich habe so eine Wut im Bauch bezüglich der Art und Weise des Überholens, dass ich mein Tempo beibehalte. Am Berg treffe ich dann auf den grossen Karl, nach der Bergkuppe läuft er allerdings schneller und gewinnt durchaus verdient die heutige Etappe. Ich bin am Berg schnell, in den Gefällen versuche ich aber vernünftig zu bleiben (und muss es auch!). Im Ziel gratuliere ich Karl und weise ihn auf das hin, was mich heute genervt hat. Er versteht mich offensichtlich und verspricht Besserung. Nach etwa 3 weiteren Minuten läuft a uch Robert ein. Im Ziel wieder Fernsehen von hinten und vorne. Gefilmt wird in der Turnhalle und zwar alles, was sich bewegt... Klasse Abendessen: Paniertes Riesenschnitzel, Spätzle mit Sauce Bernaise, Gemüse, Gurkensalat und eine kleine süsse Schweinerei!

Brilon nach Hofgeismar 74.0 KM Total 2747.5 KM

Robert Wimmer

Etappe 34 - Do., 22.05 Brilon - Hofgeismar (74.0km 10:13h)

Stephan Isringhausen

4:45Uhr gehen meine Augen langsam auf. Und heute, an meinem ersten Tag, ist es noch relativ schwer, alle Sachen in der richtigen Reihenfolge zu machen und pünktlich um 6:00Uhr gesättigt und gekleidet am Start zu stehen.

Mit Stefan Schlett im Urwald Und schrieb ich oben nicht gerade was von genießen? Genießen, ja, da ist man bei Stefan Schlett nicht ganz verkehrt. Nachdem er gemerkt hatte, dass die Etappen zu lang sind, als das er sich Abends noch viel Gutes tun könnte, seitdem versucht er sich den Tag so angenehm wie möglich zu gestalten: Laufen mit 8km/h und am Verpflegungsstand setzen und genießen. Da darf es dann schonmal ein Radler sein oder ein Gläschen Rotwein. Oder auch ein Brot mit Sahne-Hering. Jedenfalls gönnt er sich die Ruhe und das wissen auch die VersorgerInnen zu schätzen: Endlich mal einer, der sich Zeit für sie nimmt, der ihren Service zu würdigen weiß!

Ich verbrachte jedenfalls etliche Kilometer mit ihm und einer anregenden Unterhaltung. Und überhaupt: Das Laufgefühl ist hier ein ganz anderes. Du weißt von Anfang an, dass du lange auf der Strecke bist. Und die Endzeit spielt auch keine Rolle: "Ach, 6h sind wir schon unterwegs? Na, dann sinds ja nur noch 4" Und dann zockelt man so vor sich hin, mal laufend, mal walkend, mal wandernd. In einem der letzteren Momente kommt von hinten ein wohl intoniertes "Das Wandern ist des Müllers..." und Wolfgang Schwerk (eine Stunde nach uns gestartet) läuft locker und lächelnd an uns vorbei.

Der Held im Schatten Irgendwann ist Stefan mir dann doch verloren gegangen und Frank schließt von hinten auf. Es geht den ganzen Tag über die B7 und zwangsläufig folgt eine Fachsimpelei über die Aerodynamik von LKWs - manche spürst du gar nicht, manche wollen dich in ihrem Sog auf die Straße ziehen. Gefährlicher sind die Autofahrer, die nicht extra wegen dir bremsen wollen - und am allerbesten die, die gerade einen LKW überholen und mit "volle Pulle" von hinten angerauscht kommen. Die kriegst du nämlich erst im letzten Moment mit und der Schreck fährt dir in alle Glieder. Alldieweil die B7 ja doch recht ausgebaut ist und es doch auch schon engere Straßen gab, grenzt es für mich wirklich an ein Wunder, dass noch keinem etwas zugestoßen ist!

Dann gehts aber links ab - Hofgeismar 11km. Das Zielbanner ist vor der Sporthalle auf den Boden gemalt und es ist ein Klasse Gefühl, eine Etappe geschafft zu haben - und nur 10min langsamer als Stefan!

Sachen suchen und ausbreiten, Duschen und durch die Halle humpeln. Blasen hatt ich mir geholt und in meiner Wade saß irgendwo ein Klumpen, der da eigentlich nicht hingehört. Die meisten anderen sahen fitter aus als ich ;-)

Nachdem ich eine Stunde auf der Matte gelegen hatte (Kopf nach hinten, Mund geöffnet - wie frisch erschossen (Frank)) war ich wieder halbwegs fit und legte mich mit dem Schlafsack vor die Halle, Kohlenhydrate auffüllen.

Uli Schulte

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