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Einige Zahlen

5698. Tag danach
Gemeldet: 44
aus 12 Nationen
Männer: 37
Frauen: 7
Jüngster Mann 1969
Ältester Mann 1937
Jüngste Frau 1962
Älteste Frau 1940
Kürz. Etappe 9.6km
Längste Etappe 99.6km
Ø Etappe 78.7km

Transeurope-Footrace 09

Spreelauf-Archiv

VirtuTel

Auf dem Steppenhahn kann sich jeder anmelden und seine gelaufenen Kilometer eintragen. Die Kilometer werden dann auf der Strecke vom Europalauf angezeigt und schon ist man Teil des virtuellen Transeuropalaufs

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 Nachberichte

Slubice nach Brojce / 29.05.2003
85.2 km / 3322.4 km gesamt
52.9 mi / 2064.4 mi gesamt
23 Teilnehmer am Start /

Berichte zur 41. Etappe

Tageswertung

1. 44 Martin Wagen Schweiz 7:33:45
2. 17 Robert Wimmer Deutschland 7:33:45
3. 09 Karl Graf Deutschland 7:58:01
 

Gesamtwertung

1. 17 Robert Wimmer Deutschland 268:11:51
2. 44 Martin Wagen Schweiz 271:57:43
3. 36 Finnland 282:27:40

de35. Tag, 85 Km.
deCor Westhuis leidet unter Shinsplins - Psycho Krieg ?
deMartin WagenFreitag, 23.05.03 - 35. Etappe nach Gieboldehausen
deRobert WimmerHofgeismar nach Gieboldehausen 85.2 KM Total 2832.7 KM
deStephan IsringhausenEtappe 35 - Fr., 23.05 Hofgeismar - Gieboldehausen (85.0km 13:00h)
deUli Schulte
frBernard Grojean
frldsptelefon23 Mai


 

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Bernard Grojean

Départ ce matin sous la bruine. 
Sur le trajet un mur avec une côte à 10% sur 1km200. 
Redescente puis du faux plat pendant pendant 2km et une grosse descente à 10% que Bernard attaque au frein, tout doucement, puis c'est l'arrivée dans un village, au bout de celui-ci, une rue à emprunter qui mène devant une rivière, et là pas de pont. 
Il faut prendre le bac, les autres coureurs sont déjà passés de l'autre côté. 
Bernard,Guy, Mélodie et le camion sont du second voyage. 

La région de Gottingen est magnifique, de belles maisons en bois, sculptées. 
Toute la journée sous la flotte sauf à 20km de l'arrivée ça s'est arrêté. 

Arrivée de l'étape dans un village ou il y avait une fête, les coureurs sont accueillis sous les bravos.

35. Tag, 85 Km.



23 Mai

ldsptelefon

Cor Westhuis leidet unter Shinsplins - Psycho Krieg ?



Freitag, 23.05.03 - 35. Etappe nach Gieboldehausen

Martin Wagen

Es folgt wieder einmal eine harte Etappe heute. Die Streckenlänge von 84 Kilometer sind wir uns schon nicht mehr so gewohnt und das Gelände ist zudem noch schwierig. Es geht fast den ganzen Tag wiederum rauf und runter. Der Weg ist mit wenigen Ausnahmen aber sehr schön und wirklich gut gewählt. Kleine Ortschaften wechseln sich mit langen Waldpassagen ab. Ich laufe wiederum mit Robert los.
Wolfgang war nur für rund eine Stunde Gast bei uns. Nach gut 20 Kilometer folgt für die meisten Läufer eine grosse Überraschung: Es geht mit einer kleinen Fähre über einen Fluss. Wir warten etwa 4 Minuten und geniessen dann die kurze Überfahrt ans andere Ufer. Robert hatte dies mit der Fähre gewusst und mir netterweise gesteckt. Insiderinfos sind beim TER sehr wichtig! Die Organisation hat uns natürlich nichts mitgeteilt. So waren offensichtlich einige Läufer sehr überrascht und irritiert über die Wartezeit. Kommunikation ist alles... Danach geht es weiterhin rauf und runter. Etwas Regen zwischendurch. Ansonsten ist es schwül-warm heute. Die letzten 10 Kilometer muss ich echt kämpfen. Nicht gegen Robert, nein gegen meinen inneren Schweinehund. Ich bin einfach müde. Im Ziel ist unglaublich viel los: An diesem Wochenende beginnen die Festivitäten zum 1000jährigen Jubiläum von Gieboldehausen. Bürgermeister, Radio, Zeitung, ein richtiges Volksfest. Ich finde meinen Schatz im Gewimmel nur mit grosser Mühe. Wir werden von allen Seiten fotografiert und ich erkläre zum 1000. Mal den Unterschied zwischen Etappen- und Gesamtsieger. Zu unserer Unterkunft, einer Turnhalle, werden wir gefahren. Um 20.00 Uhr gibt es noch eine kleine Siegerehrung am Ziel, mitten im Dorf. Robert und ich erhalten vom Bürgermeister eine Silbermedaille zur grossen Dorffeier. Es wird viel geredet, vor allem Manfred Leismann schiebt sich wieder einmal in den Vordergrund...

Hofgeismar nach Gieboldehausen 85.2 KM Total 2832.7 KM

Robert Wimmer

Etappe 35 - Fr., 23.05 Hofgeismar - Gieboldehausen (85.0km 13:00h)

Stephan Isringhausen

Der 2. Tag, es fällt mir heute schon viel leichter mit der richtigen Reihenfolge - ist ja schon Routine ;-)
Meine Erst-500-km-Schuhe, die mir gestern Blasen gebracht haben, ersetze ich heute durch uralte, quasi ungedämpfte Laufschuhe und um 6:00Uhr steh ich frohen Mutes am Start. Hier treff ich Werner SonntagHarald Heyde, der die ersten 20km bis zur Weser-Fähre mitlaufen will. Auch Werner Sonntag begleitet uns heute, um einen Streckeneindruck zu bekommen (der sich wenig später in seinem Tagebuch wiederfindet).

Ich weiß gar nicht mehr, ob es jetzt erstmal bergauf ging (10% - sagt mein Streckenplan), aber gut erinnere ich mich an einen wunderschönen Eichenwald. Aber schlußendlich muß es zur Weser ja bergab gegangen sein. Elisabeth Herms-Lübbe sammelt hier den Harald wieder ein und schreibt später "...Ich war am Freitag verwundert, wie wenig mitgenommen manche von den TEL-Läufern aussahen. Die können das gut wegstecken. Nett war auch die Stimmung..."
Uns erwartet die Fähre und auf der anderen Seite ein Verpflegungsposten. Ist ganz witzig, dort speisend zu sitzen und die 7 Uhr Läufer durch die Fähre gebremst auf der anderen Seite zu sehen. Hier ist Halbmarathon, wir haben 3h hinter uns und die schnelleren 2!

Halt! - Jetzt erinnere ich mich an die Steigung. Der Martin Wagen hatte mir das schon erzählt: "Man ist so eingelaufen, man läuft bergauf fast das gleiche Tempo wie bergab." Und zumindest Teile der Hügel bin ich mit Günter Böhnke gelaufen - auf den scheint der Satz auch zuzutreffen. Jedenfalls meinte Frank hinterher, dass ich die Strecke wohl besser durchgestanden hätte, wäre ich nicht mit Günter den Berg so hochgejagt ;-))

Trinken 20km weg, dann sinds ja nur noch 65. Und die Streckenführung war heute schöner als gestern. Trotzdem kann man natürlich was Elendes finden. Zum Beispiel das Laufen um Göttingen: Erst Göttingen 20km, dann Göttingen 7km. Dann wieder Göttingen 7km, leicht links. Dann Göttingen 7km links. Dann ein Schild Göttingen 7km links nach hinten. Und dann ein Schild Göttingen 20km. Ich jedenfalls verbinde nix Gutes mehr mit Göttingen!

Das Trinken ist übrigens wirklich eine knappe Angelegenheit. Bei 7km/h kann es dir schonmal passieren, dass du zwei Stunden zwischen 2 Verpflegungsstellen unterwegs bist. Und wenn deine Flasche 0,7 Liter fasst, dann ist das schonmal eng, je nachdem, wie warm es auf den Teilstücken so ist.

Was mir auch noch gut in schlechter Erinnerung ist, das sind die letzten Kilometer. Ich lief mit Frank und Jörg König und wir bildeten den Schluß des Feldes (Jörg dreht sich zu mir um: "Nicht wir, DU!" und Jörg und Frank kringelten sich vor Lachen). Meine Lauflust lag bei Null und walken war genehmigt. "Wir müssen Druck auf die Füße geben" (wieder Jörg). Und dann kamen die letzten 5km: Eine breite Straße, die in einem langgezogenen Bogen nach Gieboldehausen reinführt. Der Bogen war so lang, das war unglaublich. Ich hab die beiden immer wieder vorgeschickt, aber die hingen wie Kletten an mir (*g*).
Belohnt wurde das Stück aber mit einem besonderen Zieleinlauf: 1000-Jahr-Feier mit mittelalterlichem Markt und vielen Besuchern, und mittendrin das Zielbanner, diesmal wirklich aufgebaut! Tosender Applaus!!!! Und ein Feuerwehr-Taxi zur Turnhalle :-)))))

Gemütlich

(Mit 13:00h heute schon eine halbe Stunde langsamer als Stefan!)
Meine Füße mußten ausnahmsweise auf eine intensivere Wäsche verzichten, die waren zu weit unten an mir festgemacht. Aber auch so war mir klar, dass ich den morgigen Tag mit den Betreuern verbringen wollte. Mein Bewegungsapparat wies einfach zu viele kleine Schwachstellen auf. Und auch der Magen hatte rebelliert - dem tat ich dann in gemütlicher Runde noch ein bisschen was Gutes und blickte dem Betreuungstag entspannt entgegen. Neben ein paar BetreuerInnen war u. a. Uli Welzel noch dabei, Edgar Kluge und Angela Ngamkam. Als das Bier alle war, kam Angela auf die nette Idee, doch die 300m bis zur Festwiese nochmal zurückzulegen. 300m, hah! Weibliche Entfernungs-Intution war das Stichwort. Aber egal. Als die Bierbude endgültig schloß und ich auf dem Rückweg sogar eine Steigung joggend bewältigte, da beschloß ich, dass ich morgen auch laufen könnte. Frei nach dem Motto "Du stellst dich einfach an den Start und der Rest passiert dann ganz von selbst".

P.S.: Dank Harald Heyde kann ich an dieser Stelle wenigstens den verbissenen Kampf vorne und hinten dokumentieren.

Uli Schulte

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